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Angst vor der Dürre, 2019
Raum-Installation, 350 x 400 x 250 cm

 

Die akut bedrohte Situation unserer Natur und
die Erfahrung monatelanger Hitzewellen,
vertrockneter Ernten und Waldbränden
sind Auslöser der mehrteiligen Installation.

 

Ein von der Decke hängender verdorrter Efeu
Ast, mit einem Spinnen Netz aus Kupferdraht,
wirft seinen unheilvollen Schatten an die Wand.

 

Er ist abgetrennt von dem Baumstumpf und
seinen „verlorenen Füßen“; selbst der
„Kuhfuß“, des Schusters Werkzeug, kann
ihm und den Füßen nicht mehr helfen.

 

TOTAL FATAL ist das, wie die Schrifttafeln aus
Acrylglas es deutlich machen.
Die Arbeit „Verbrannte Erde“ auf Leinwand
spricht die selbe Sprache.
Der WELT FILZ im Objektkasten betont,
daß es sich nicht nur um ein kleines lokales
Problem handelt.
Der „Balance Stein“ wird durch gläserne
Stützen gehalten und der„Eisblock“ kippt.

 

Dieses Ensemble unterschiedlicher Materialien
erzählt eine Geschichte von dem gefährdeten
Zustand unserer Erde.

 

Rieseninsekten, Mücken lauern bedrohlich
an der Wand …Ameisen gehen ihren Weg …
Spinnen krabbeln herum, spinnen ihre Netze …
Ein fragiles Netzwerk, in dem Insekten
(wie auch der Mensch) um ihr Dasein kämpfen.

 

Größenangaben:
Ameisenstraße, 37 x 110 x 25 cm
Ameisen, 8 x 14 x 10 cm
Spinnen, 9 x 16 x 15 cm
Mücken, 19 x 33 x 29 cm
Spinnen auf Holzbohle/Sockel, 68 x 97 x 37 cm
Verlorene Füße“ 13 x 67 x 33 cm